Was ist ein CAPTCHA? Funktion und Arten erklärt

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Kurzantwort

Ein CAPTCHA ist eine Prüfung auf einer Website, die automatisierte Programme (Bots) von menschlichen Besuchern unterscheidet, meist bevor ein Formular abgeschickt wird. Die Arten reichen von Bilderrätseln über unsichtbare Risikobewertung bis zu Proof-of-Work, bei dem der Browser eine kleine Rechenaufgabe löst. Wählen Sie nach Aufwand für Besucher, Cookies, Verarbeitungsort der Daten und Barrierefreiheit.

Wofür steht CAPTCHA?

CAPTCHA steht für „Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart“. Die Idee: Besucher bekommen eine Aufgabe, die für Menschen leicht und für Skripte schwer ist. Nur wenn sie gelöst wird, geht die Anfrage durch.

Websites setzen CAPTCHAs bei Registrierung, Login, Kontakt, Kommentaren und Checkout ein, überall dort, wo automatisierte Eingaben Spam, Fake-Konten oder Credential-Stuffing-Angriffe verursachen.

Die wichtigsten CAPTCHA-Arten

Gängige CAPTCHA-Arten im Vergleich
ArtSo funktioniert esAbwägung
Text- oder BilderrätselBesucher lesen verzerrten Text oder wählen passende Bilder aus.Klares Signal, aber Reibung, und Menschen mit assistiven Technologien werden ausgeschlossen.
Checkbox mit RisikoanalyseEin Klick auf „Ich bin kein Roboter“ plus Verhaltens- und Geräte-Signale entscheiden.Weniger Reibung, aber die Signale können eine Datenerhebung bedeuten, die rechtlich zu prüfen ist.
Unsichtbarer ScoreKeine Interaktion. Ein Backend vergibt einen Score, Ihr Server entscheidet.Keine Reibung, aber jemand muss Schwellenwerte wählen und nachjustieren.
Proof-of-WorkDer Browser löst im Hintergrund eine kleine Rechenaufgabe, bei verdächtigen Anfragen schwerer.Kein Rätsel und keine gespeicherte Kennung, aber kein alleiniger Schutz vor jedem Angriff.
Honeypot-FeldEin verstecktes Feld, das Menschen nie ausfüllen, einfache Bots aber schon.Kostenlos und unsichtbar, aber gezielte Bots umgehen es leicht.

So wählen Sie ein CAPTCHA für Ihre Website

  1. Legen Sie fest, was Sie schützen. Ein Newsletter-Formular braucht weniger Schutz als Login oder Zahlung.
  2. Prüfen Sie die Reibung. Jeder zusätzliche Schritt kostet Anmeldungen, daher sind unauffällige Prüfungen besser.
  3. Prüfen Sie den Datenschutz. Setzt das Widget Cookies oder liest es Daten vom Gerät? Wo werden Daten verarbeitet, und gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
  4. Prüfen Sie die Barrierefreiheit. Testen Sie die Demo nur mit der Tastatur und mit einem Screenreader.
  5. Prüfen Sie den Umstellungsaufwand. Wer reCAPTCHA nutzt, spart Entwicklungszeit bei einem Anbieter mit gleichem Antwortformat.

Wo BurgCaptcha einzuordnen ist

BurgCaptcha nutzt Proof-of-Work im Browser plus Risikosignale der Anfrage. Besucher sehen kein Rätsel, das Widget setzt keine Cookies, und das Hosting erfolgt in allen Tarifen in der EU.

Es gibt einen kostenlosen Tarif für bis zu 1.000 Anfragen pro Monat, auch für kommerzielle Websites.

Häufige Fragen

Was ist ein CAPTCHA einfach erklärt?

Ein kleiner Test auf einer Website, der prüft, ob ein Mensch oder ein Programm das Formular nutzt, damit Bots Ihre Formulare nicht mit Spam oder Fake-Anmeldungen fluten.

Hält ein CAPTCHA alle Bots auf?

Keine einzelne Maßnahme schafft das. Ein CAPTCHA erhöht die Kosten automatisierten Missbrauchs und blockt einfache Bots. Kombinieren Sie es bei sensiblen Formularen mit Rate-Limiting und serverseitiger Validierung.

Brauche ich ein CAPTCHA in jedem Formular?

Nicht unbedingt. Setzen Sie es bei missbrauchsanfälligen Formularen ein, etwa Registrierung, Login, Passwort-Reset, Kontakt und Kommentare, und lassen Sie risikoarme Seiten frei.

Ist CAPTCHA dasselbe wie reCAPTCHA?

Nein. reCAPTCHA ist ein Produkt von Google. CAPTCHA ist der Oberbegriff für das Verfahren, und es gibt viele Alternativen.

Quellen

Sehen Sie BurgCaptcha an Ihren eigenen Formularen.